Die typischen Backsteinhäuser von Stralsund

Die typischen Backsteinhäuser von StralsundNicht umsonst ist Stralsund für seine herrlich roten Backsteine weitestgehend bekannt, denn diese wurden in sämtlichen Gebäuden verbaut. Darunter fallen beinahe alle Bürgerhäuser, sowie das Rathaus von Stralsund, Kirchen und auch die Klöster. Stralsund verfügt über insgesamt drei große Kirchen, die nur aus Backstein gefertigt sind, welche man sich unbedingt ansehen muss, denn immerhin wird die gesamte Silhouette von Stralsund dadurch geprägt.

In Stralsund wird fleißig saniert

Am besten beginnt man den Aufenthalt in Stralsund mit dem Besuch der Marienkirche, welche mit einem Turm, der mehr als 100 m in die Höhe ragt, geschmückt ist. In früheren Zeiten galt die Marienkirche übrigens als das größte Gebäude auf der ganzen Welt. Seit jeher achtete man in Stralsund bereits auf prächtig ausgebaute Giebel, denn diese machten die Bürger immer schon sehr stolz auf ihre Hansestadt. Der Giebel hatte auch die Bedeutung, dass man daran eine reiche Familie erkennen konnte und alle wussten Bescheid, über welche Macht diese verfügte. In diesen Giebelhäusern von Stralsund wurde nicht nur gewohnt, sondern sie galten auch zur Repräsentation und es fand reger Handel darin statt. Die Einwohner von Stralsund sind sehr stolz auf ihre Stadt und ihre Denkmäler, weshalb sie immer wieder für umfangreiche Sanierungen ihrer geschichtsträchtigen Gebäude sorgen. So ist es dem Besucher von Stralsund auch heute noch möglich, uralte Baudenkmäler zu bewundern.

Stralsund mit einer Stadtführung kennen lernen

Das Rathaus und seine Fassade sind zweifellos verblüffend, weshalb es nicht umsonst als Wahrzeichen von Stralsund Gültigkeit hat. Immerhin besteht das Rathaus bereits seit dem 13. Jahrhundert und man muss kein Kenner sein um zu sehen, dass die Hansestadt schon vor vielen Zeiten bereits über großen Reichtum verfügte. Am besten bucht man eine Stadtführung, um Stralsund mitsamt allen seinen Ecken und Gassen kennen zu lernen. Im Übrigen hat Stralsund als Denkmal für Kultur einen derartig hochwertigen Ruf, dass es sogar in die UNESCO aufgenommen wurde.

Foto: © Carl-Ernst Stahnke  / pixelio.de